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Flöte

Ab dem 18. Jhdt. wurde die Flöte in 3 Teilen gebaut. Zur gleichen Zeit kam in Festlandeuropa zu den 6 Grifflöchern als erste mechanische Intonationshilfe die „dis-Klappe“. Weitere Klappen folgten ab etwa 1800. Seit 1832 setzte sich das nach Theobald Böhm benannte „Böhm-System“.

Heutige Flöten verfügen über 16 Tonlöcher bzw. Klappen.

Beispiel aus der Musikinstrumentensammlung Ratten:

floete
Flöte mit einer Klappe, etwa 1800



Klarinette

Nach ihrer „Erfindung“ durch Johann Christoph Denner um 1700 war die Klarinette mit 8 bzw. 10 Ton- bzw. Grifflöchern, gegen Ende des 18. Jhdt. mit maximal 5 Klappen ausgestattet. Um 1812, nach einer wesentlichen Verbesserung der Klappenmechanik durch Iwan Müller, waren bereits 12 Klappen üblich.

Heute (20. Jhdt.) verfügt die Klarinette (Deutsches System) über durchschnittlich 20 bis 30 Löffel-Klappen und 5-Ringklappen. 

Beispiel aus der Musikinstrumentensammlung Ratten:

klarinette
Klarinette B, 5 Klappen, etwa 1810
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